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16. Mai 19 Uhr, ArchFem Innsbruck: |
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Kollektive Räume für Frauen waren eine der Forderungen der 2. Frauenbewegung. Auch in Innsbruck entstanden solche Räume - vor 30 Jahren das Autonome FrauenLesbenZentrum und vor 20 Jahren das ArchFem in Innsbruck. Immer wieder gerät die "Frauenausschließlichkeit" in Diskussion und es stellen sich die Fragen, ob Frauenräume als frauenpolitische Forderung noch zeitgemäß sind und wie sie begründet und verstanden werden sollen - und zwar in mehrerlei Hinsicht. Wie haben sich die gesellschaftlichen Bedingungen seit der Gründung dieser Frauenräume verändert und inwieweit bedarf es dieser Räume dann noch - auch angesichts dessen, was die Frauenbewegung bereits erreicht hat? Andererseits wird auch unter dem Einfluss dekonstruktivistischer Theorien die Begründung des "Frauenraums" infrage gestellt: Wenn die Kategorie "Frau" vieldeutig wird - worauf sollen sich nun separatistische Strategien gründen? Die Kriterien des Ein- und Ausschlusses werden fragwürdig.
Zwei Impulsreferate sollen zur Diskussion dieser Fragen anregen: Lisa Gensluckner, Gründungsmitglied des ArchFem und derzeit Geschäftsführerin der Initiative Minderheiten in Innsbruck wird aus der Perspektive frauenbewegter Initiativen über die Entstehung und Veränderung von Frauenräumen und ihrer Begründungen und darüber, was einen Frauenraum ausmachen kann (oder sollte) sprechen. Christine Klapeer, Assistentin am Institut für Internationale Entwicklung an der Universität Wien und queer-feministische Aktivistin – viele Jahre auch im ArchFem – wird sich aus geschlechtertheoretischer Perspektive den Fragen nach der Aktualität der frauenpolitischen Forderung von Frauenräumen annähern.
Eine Veranstaltung des ArchFem in Kooperation mit dem Autonomen FrauenLesbenzentrum |
11. Juni 19.30 Uhr, Autonomes FrauenLesbenZentrum: |
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Alle interessierten Frauen sind dazu herzlich einladen!
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