Das Autonome FrauenLesbenzentrum trauert um Christine Heiss

Christine Heiss ist im April 2018 verstorben.

Du warst eine der ersten Mitstreiter*innen für einen autonomen Frauenraum, aus dem das autonome FrauenLesbenzentrum hervorgegangen ist.

Du hast für einen Kinderraum im autonomen Frauenzentrum gestritten, hast dich mit Lust und Leidenschaft mit Frauenkörper und -gesundheit beschäftigt.

Du warst uns langjährige Kampfgefährtin für die Rechte von Frauen und gegen jede Form der Gewalt gegen Frauen und Lesben. Gemeinsam mit dir haben wir uns über viele Jahre in der WenDo Gruppe Strategien gegen Gewalt ausgedacht, haben trainiert und gekämpft, mit dir waren wir in zahlreichen Gruppen und haben viele Nächte gedacht, geraucht und vor allem schallend gelacht.

Dich habe ich am Landhausplatz geküsst um auf die öffentliche Bedeutung eines Lesbenorts aufmerksam zu machen. Mit dir haben wir Demoplakate gemalt, Demosprüche gesungen und gebrüllt und waren wir auf Demos – landauf, landab.

Du warst uns Jüngeren ein Vorbild, warst uns Praktikumsanleiterin, Lehrerin, du bist uns auf Augenhöhe begegnet, hast uns ernst genommen und dich mit unseren Gedanken auseinandergesetzt.

Du warst uns Geliebte und Freundin. Mit dir haben wir geweint und getrauert, uns zerstritten und wieder versöhnt, und mit dir haben wir vor allem rauschende, laszive Feste in immer neuen, exravaganten Garderoben gefeiert.

Mit dir haben wir uns über unsere Lebensgeschichten ausgetauscht, sind den Leben von Frauen nachgegangen und haben über Zukunft, Krankheit und Ängste gesprochen.

Der Tod war uns in diesen Tagen fern.

Eine gemeinsame Verabschiedung findet in Wien am 4. Mai 2018 statt.

Frauen auf der Flucht

Solidarität und Ver­ant­wor­tung in for­dernden Zei­ten

„Weibliche Migration ist kein neues Phänomen, aber sie nimmt zu, wie auch die Verwundbarkeit weiblicher Flüchtlinge und Migrantinnen durch Menschenhandel, Ausbeutung, Diskriminierung und Missbrauch.“
Nils Muiznieks, Menschenrechtskommissar des Europarates

In Syrien und im Irak toben nun im siebten Jahr Bürgerkriege, in Teilen Afghanistans herrschen die Taliban. Währeddessen fliehen Millionen von Menschen und machen sich auf der Suche nach Sicherheit und Schutz - seit einem Jahr sind nicht überwiegend erwachsene Männer, sondern mehrheitlich Frauen und Kinder unterwegs nach Europa. Viele von ihnen erleben bereits vor ihrer Vertreibung Belästigung und Gewalt. Was viele Frauen und Mädchen auf deren Flucht nach Europa erleiden müssen, ist unvorstellbar und die Forderung nach mehr Schutz für flüchtende Frauen und Mädchen berechtigter denn je.

Mag.a Gisela Wurm, Abgeordnete zum Nationalrat und Mitglied des Europarates, präsentiert einen Bericht über Frauen auf der Flucht und die besonderen Gefahren geschlechterspezifischer Gewalt. Zudem erzählen zwei geflüchtete Frauen von deren Flucht nach Tirol, den persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen.

Es laden ein
der Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen
das Renner Institut Tirol
sowie zahlreiche Einrichtungen der Feministischen FrauenLesbenVernetzung.

Eintritt frei

Tags: ArchFem  Flucht  Frauen  FrauenLesbenVernetzung  Migration 

Alle zwei Wochen dienstags um 19.30 Uhr

Atelier de Conversation

Mesdames – chères francophiles – venez faire de la conversation en français…weiterlesen

Jeden 2. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr

Karaoke – let‘s sing out loud!

Auf vielfachen Wunsch und weil es sooo schön ist, gibt es im Café Anchorage nun jeden 2. Dienstag im Monat … weiterlesen

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