kinovi[sie]on: „Embrace“

„Ein zugleich aufrüttelnder wie Mut machender Film zum Thema positiveres Körperbild“ (Daily Telegraph), "ein erfrischender, bewegender und ehrlicher Dokumentarfilm mit einer Botschaft, die sich alle Frauen [und Männer!] zu Herzen nehmen sollten" (Herald Sun), eine „mitreißende und bewegende Feelgood-, bzw. Feel-better-Doku über das Thema ‚Body Image‘“ (Majestic Verleihinfo) und eine Filmemacherin, die dem (Selbst-)Normierungswahn den Kampf ansagt.

Alles begann mit einem ungewöhnlichen Vorher-Nachher-Foto: links die australische Fotografin, Autorin, Aktivistin, dreifache Mutter, Tarin Brumfitt, bei einem Bodybilding Contest – schlank, durchtrainiert, weiße Haut, blondes, langes Haar (vorher) – und rechts dieselbe Frau, fast nackt, mit einigen Kilos mehr und einem rundherum glücklichen Lächeln (nachher). Diese augenzwinkernde Gegenüberstellung löste ein enormes Echo in den sozialen Medien aus. Brumfitt wurde von Menschen aus aller Welt kontaktiert, in Talk-Shows eingeladen, in Magazinen abgelichtet und interviewt. Sie traf damit offenkundig den Nerv von einigen Millionen User_innen, die genug hatten von unerreichbaren Körperidealen auf der einen Seite, Diäten, Fitnessprogramm, Jojoeffekt und selbstdestruktivem bodyshaming auf der anderen.

AU/GB/US/DR/CDN/DE 2016; Regie & Drehbuch: Taryn Brumfitt
Präsentiert von kinovi[sie]on

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Alle zwei Wochen dienstags um 19.30 Uhr

Atelier de Conversation

Mesdames – chères francophiles – venez faire de la conversation en français…weiterlesen

Jeden 2. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr

Karaoke – let‘s sing out loud!

Auf vielfachen Wunsch und weil es sooo schön ist, gibt es im Café Anchorage nun jeden 2. Dienstag im Monat … weiterlesen

Wir trauern um Christine Heiss

Christine Heiss ist im April 2018 verstorben.

Du warst eine der ersten Mitstreiter*innen für einen autonomen Frauenraum, aus dem das autonome FrauenLesbenzentrum hervorgegangen ist.
Du hast für einen Kinderraum im autonomen Frauenzentrum gestritten, hast dich mit Lust und Leidenschaft mit Frauenkörper und -gesundheit beschäftigt.
Du warst uns langjährige Kampfgefährtin für die Rechte von Frauen und gegen jede Form der Gewalt gegen Frauen und Lesben. Gemeinsam mit dir haben wir uns über viele Jahre in der Wen Do Gruppe Strategien gegen Gewalt ausgedacht, haben trainiert und gekämpft, mit dir waren wir in zahlreichen Gruppen und haben viele Nächte gedacht, geraucht und vor allem schallend gelacht.
Dich habe ich am Landhausplatz geküsst um auf die öffentliche Bedeutung eines Lesbenorts aufmerksam zu machen. Mit dir haben wir Demoplakate gemalt, Demosprüche gesungen und gebrüllt und waren wir auf Demos – landauf, landab.
Du warst uns Jüngeren ein Vorbild, warst uns Praktikumsanleiterin, Leherin, du bist uns auf Augenhöhe begegnet, hast uns ernst genommen und dich mit unseren Gedanken auseinadergesetzt.
Du warst uns Geliebte und Freundin. Mit dir haben wir geweint und getrauert, uns zerstritten und wieder versöhnt, und mit dir haben wir vor allem rauschende, laszive Feste in immer neuen, exravaganten Garderoben gefeiert.
Mit dir haben wir uns über unsere Lebensgeschichten ausgetauscht, sind den Leben von Frauen nachgegangen und haben über Zukunft, Krankheit und Ängste gesprochen.
Der Tod war uns in diesen Tagen fern.

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