Feminale #IntersexStories

Tag für Tag für Tag werden Babys geboren, welche dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeschrieben werden. Doch unter ihnen sind auch welche, deren Körper nicht eindeutig den Vorstellungen der männlichen oder weiblichen Geschlechtskategorien entsprechen. Intergeschlechtliche Menschen werden in der zweigeschlechtlich normierten Gesellschaft tagtäglich unsichtbar gemacht.

Das ArchFem will in der feminale #IntersexStories am Tag der Menschenrechte Lebensrealitäten von intergeschlechtlichen Personen sichtbar machen. Alle Anwesenden sind eingeladen diesen feminaleAbend mitzugestalten. Gemeinsam können wir aus einer Sammlung von verschiedenen Filmen und Dokumentationen eine DVD aussuchen und diesen dann zusammen anschauen und uns darüber austauschen.

Hashtag #IntersexStories ist von inter* Aktivist_in Pidgeon Pagonis anlässlich des Intersex Awareness Days, welcher jährlich am 26. Oktober stattfindet, initiiert worden, um Erfahrungen und Geschichten von inter* Personen sichtbar machen zu können und zu teilen.

WANN: Sonntag, 10. Dezember 18:00 Uhr

WO: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck https://www.archfem.net/feminale-intersex/

{gs-blog/TAGS}: ArchFem  Intersex  Feminale  Gesellschaft 

Alle zwei Wochen dienstags um 19.30 Uhr

Atelier de Conversation

Mesdames – chères francophiles – venez faire de la conversation en français…weiterlesen

Jeden 2. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr

Karaoke – let‘s sing out loud!

Auf vielfachen Wunsch und weil es sooo schön ist, gibt es im Café Anchorage nun jeden 2. Dienstag im Monat … weiterlesen

Wir trauern um Christine Heiss

Christine Heiss ist im April 2018 verstorben.

Du warst eine der ersten Mitstreiter*innen für einen autonomen Frauenraum, aus dem das autonome FrauenLesbenzentrum hervorgegangen ist.
Du hast für einen Kinderraum im autonomen Frauenzentrum gestritten, hast dich mit Lust und Leidenschaft mit Frauenkörper und -gesundheit beschäftigt.
Du warst uns langjährige Kampfgefährtin für die Rechte von Frauen und gegen jede Form der Gewalt gegen Frauen und Lesben. Gemeinsam mit dir haben wir uns über viele Jahre in der Wen Do Gruppe Strategien gegen Gewalt ausgedacht, haben trainiert und gekämpft, mit dir waren wir in zahlreichen Gruppen und haben viele Nächte gedacht, geraucht und vor allem schallend gelacht.
Dich habe ich am Landhausplatz geküsst um auf die öffentliche Bedeutung eines Lesbenorts aufmerksam zu machen. Mit dir haben wir Demoplakate gemalt, Demosprüche gesungen und gebrüllt und waren wir auf Demos – landauf, landab.
Du warst uns Jüngeren ein Vorbild, warst uns Praktikumsanleiterin, Leherin, du bist uns auf Augenhöhe begegnet, hast uns ernst genommen und dich mit unseren Gedanken auseinadergesetzt.
Du warst uns Geliebte und Freundin. Mit dir haben wir geweint und getrauert, uns zerstritten und wieder versöhnt, und mit dir haben wir vor allem rauschende, laszive Feste in immer neuen, exravaganten Garderoben gefeiert.
Mit dir haben wir uns über unsere Lebensgeschichten ausgetauscht, sind den Leben von Frauen nachgegangen und haben über Zukunft, Krankheit und Ängste gesprochen.
Der Tod war uns in diesen Tagen fern.

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