kinovi[sie]on: „Below Her Mouth“

Ein Erotikdrama – April Mullens Antwort auf filmische Inszenierungen lesbischer Sexualität, die im Kino allzu oft durch einen männlichen Kamerablick betrachtet wird.

Dallas und Jasmine – die androgyne, draufgängerische Dachdeckerin und die weibliche, kokette Moderedakteurin, lesbisches und heterosexuelles Begehren – zwei Frauen* aus unterschiedlichen sozialen Welten ziehen einander unausweichlich an. Eine Geschichte, die schon oft erzählt wurde, aber selten so ungezwungen und direkt.

„BELOW HER MOUTH ist ein Film, der Ekstase und Einfachheit nebeneinander stellt. Er untersucht, wie die grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse in einer Gesellschaft, die mit veralteten Konstrukten funktioniert, verloren gehen können", meint Regisseurin April Mullen. „Aber vor allem ist er eine simple Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen treffen und sich ihr Leben für immer verändert. Dieses Gefühl, wirklich lebendig zu sein, sich dem Augenblick hinzugeben, war es, was mich von Anfang an am Skript faszinierte.“

Kanada 2016 · Regie: April Mullen

Präsentiert von kinovi[sie]on, in Kooperation mit dem AFLZ · Begrüßung durch Gerti Eder (Obfrau AFLZ)

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Alle zwei Wochen dienstags um 19.30 Uhr

Atelier de Conversation

Mesdames – chères francophiles – venez faire de la conversation en français…weiterlesen

Jeden 2. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr

Karaoke – let‘s sing out loud!

Auf vielfachen Wunsch und weil es sooo schön ist, gibt es im Café Anchorage nun jeden 2. Dienstag im Monat … weiterlesen

Wir trauern um Christine Heiss

Christine Heiss ist im April 2018 verstorben.

Du warst eine der ersten Mitstreiter*innen für einen autonomen Frauenraum, aus dem das autonome FrauenLesbenzentrum hervorgegangen ist.
Du hast für einen Kinderraum im autonomen Frauenzentrum gestritten, hast dich mit Lust und Leidenschaft mit Frauenkörper und -gesundheit beschäftigt.
Du warst uns langjährige Kampfgefährtin für die Rechte von Frauen und gegen jede Form der Gewalt gegen Frauen und Lesben. Gemeinsam mit dir haben wir uns über viele Jahre in der Wen Do Gruppe Strategien gegen Gewalt ausgedacht, haben trainiert und gekämpft, mit dir waren wir in zahlreichen Gruppen und haben viele Nächte gedacht, geraucht und vor allem schallend gelacht.
Dich habe ich am Landhausplatz geküsst um auf die öffentliche Bedeutung eines Lesbenorts aufmerksam zu machen. Mit dir haben wir Demoplakate gemalt, Demosprüche gesungen und gebrüllt und waren wir auf Demos – landauf, landab.
Du warst uns Jüngeren ein Vorbild, warst uns Praktikumsanleiterin, Leherin, du bist uns auf Augenhöhe begegnet, hast uns ernst genommen und dich mit unseren Gedanken auseinadergesetzt.
Du warst uns Geliebte und Freundin. Mit dir haben wir geweint und getrauert, uns zerstritten und wieder versöhnt, und mit dir haben wir vor allem rauschende, laszive Feste in immer neuen, exravaganten Garderoben gefeiert.
Mit dir haben wir uns über unsere Lebensgeschichten ausgetauscht, sind den Leben von Frauen nachgegangen und haben über Zukunft, Krankheit und Ängste gesprochen.
Der Tod war uns in diesen Tagen fern.

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