kinovi[sie]on: „Dil Leyla“

Leyla Imret ist mit 26 Jahren die jüngste Bürgermeisterin der Türkei und die erste Frau, die in Cizre mit überwältigender Mehrheit in diese Position gewählt wurde. Cizre, eine krisengebeutelte kurdische Stadt, liegt an der Grenze zu Syrien und dem Irak. Die meisten Menschen dieser Region haben Angehörige im zermürbenden Bürgerkrieg zwischen dem türkischen Militär und der PKK verloren. Viele sind geflohen. So auch Leyla Imret, die als kleines Kind nach Deutschland geschickt wurde, nachdem ihr Vater, ein kurdischer Guerillakämpfer, bei einem Gefecht mit dem Militär getötet worden war. 20 Jahre später kehrt die idealistische, junge Frau in ihre Geburtsstadt zurück, mit dem Ziel, die bürgerkriegszerstörte Stadt wieder aufzubauen…

Deutschland 2016; Regie & Buch: Asli Özarslan
Präsentiert von kinovi[sie]on

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Alle zwei Wochen dienstags um 19.30 Uhr

Atelier de Conversation

Mesdames – chères francophiles – venez faire de la conversation en français…weiterlesen

Jeden 2. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr

Karaoke – let‘s sing out loud!

Auf vielfachen Wunsch und weil es sooo schön ist, gibt es im Café Anchorage nun jeden 2. Dienstag im Monat … weiterlesen

Wir trauern um Christine Heiss

Christine Heiss ist im April 2018 verstorben.

Du warst eine der ersten Mitstreiter*innen für einen autonomen Frauenraum, aus dem das autonome FrauenLesbenzentrum hervorgegangen ist.
Du hast für einen Kinderraum im autonomen Frauenzentrum gestritten, hast dich mit Lust und Leidenschaft mit Frauenkörper und -gesundheit beschäftigt.
Du warst uns langjährige Kampfgefährtin für die Rechte von Frauen und gegen jede Form der Gewalt gegen Frauen und Lesben. Gemeinsam mit dir haben wir uns über viele Jahre in der Wen Do Gruppe Strategien gegen Gewalt ausgedacht, haben trainiert und gekämpft, mit dir waren wir in zahlreichen Gruppen und haben viele Nächte gedacht, geraucht und vor allem schallend gelacht.
Dich habe ich am Landhausplatz geküsst um auf die öffentliche Bedeutung eines Lesbenorts aufmerksam zu machen. Mit dir haben wir Demoplakate gemalt, Demosprüche gesungen und gebrüllt und waren wir auf Demos – landauf, landab.
Du warst uns Jüngeren ein Vorbild, warst uns Praktikumsanleiterin, Leherin, du bist uns auf Augenhöhe begegnet, hast uns ernst genommen und dich mit unseren Gedanken auseinadergesetzt.
Du warst uns Geliebte und Freundin. Mit dir haben wir geweint und getrauert, uns zerstritten und wieder versöhnt, und mit dir haben wir vor allem rauschende, laszive Feste in immer neuen, exravaganten Garderoben gefeiert.
Mit dir haben wir uns über unsere Lebensgeschichten ausgetauscht, sind den Leben von Frauen nachgegangen und haben über Zukunft, Krankheit und Ängste gesprochen.
Der Tod war uns in diesen Tagen fern.

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