kinovi[sie]on: „Zomer – Nichts wie raus!“

Die schweigsame 16-jährige Anne lebt in einem kleinen Kaff im Süden Hollands. In diesem Eck der niederländischen Provinz Brabant wird das Dorfgeschehen vom nahen Kernkraftwerk und der Kirche dominiert, wobei der Glaube an die Technik sowie an Gott bisweilen irrationale Formen annimmt. Tradition, starre Geschlechterrollen, Sexismus und Gewalt, eine derbe Sprache und Fremdenfeindlichkeit gehören zum Alltag. Für Anfeindungen reicht es bereits aus, wenn man aus dem Nachbardorf zugezogen ist. Anderssein ist hier nicht gerade gefragt.
In diesem ganz besonders heißen Sommer beginnt sich Anne, die vorwiegend schweigend und beobachtend mit ihrer Clique unterwegs ist, und deshalb von allen nur „die Stille“ genannt wird, langsam zu verändern. Als die selbstbewusste, hübsche Lena in die Nachbarschaft zieht und sich Anne in sie verliebt, wird vieles schlagartig völlig anders und am Ende eines intensiven Sommers ist kaum noch etwas so, wie es war …

Niederlande 2014; Regie: Colette Bothof
Präsentiert von kinovi[sie]on

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Alle zwei Wochen dienstags um 19.30 Uhr

Atelier de Conversation

Mesdames – chères francophiles – venez faire de la conversation en français…weiterlesen

Jeden 2. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr

Karaoke – let‘s sing out loud!

Auf vielfachen Wunsch und weil es sooo schön ist, gibt es im Café Anchorage nun jeden 2. Dienstag im Monat … weiterlesen

Wir trauern um Christine Heiss

Christine Heiss ist im April 2018 verstorben.

Du warst eine der ersten Mitstreiter*innen für einen autonomen Frauenraum, aus dem das autonome FrauenLesbenzentrum hervorgegangen ist.
Du hast für einen Kinderraum im autonomen Frauenzentrum gestritten, hast dich mit Lust und Leidenschaft mit Frauenkörper und -gesundheit beschäftigt.
Du warst uns langjährige Kampfgefährtin für die Rechte von Frauen und gegen jede Form der Gewalt gegen Frauen und Lesben. Gemeinsam mit dir haben wir uns über viele Jahre in der Wen Do Gruppe Strategien gegen Gewalt ausgedacht, haben trainiert und gekämpft, mit dir waren wir in zahlreichen Gruppen und haben viele Nächte gedacht, geraucht und vor allem schallend gelacht.
Dich habe ich am Landhausplatz geküsst um auf die öffentliche Bedeutung eines Lesbenorts aufmerksam zu machen. Mit dir haben wir Demoplakate gemalt, Demosprüche gesungen und gebrüllt und waren wir auf Demos – landauf, landab.
Du warst uns Jüngeren ein Vorbild, warst uns Praktikumsanleiterin, Leherin, du bist uns auf Augenhöhe begegnet, hast uns ernst genommen und dich mit unseren Gedanken auseinadergesetzt.
Du warst uns Geliebte und Freundin. Mit dir haben wir geweint und getrauert, uns zerstritten und wieder versöhnt, und mit dir haben wir vor allem rauschende, laszive Feste in immer neuen, exravaganten Garderoben gefeiert.
Mit dir haben wir uns über unsere Lebensgeschichten ausgetauscht, sind den Leben von Frauen nachgegangen und haben über Zukunft, Krankheit und Ängste gesprochen.
Der Tod war uns in diesen Tagen fern.

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