kinovi[sie]on: Int. Frauentag 2018

Neun Leben hat die Katze, She's Beautiful When She's Angry, Lipstick Under My Burkha und 52 Tuesdays – diese vier mehrfach ausgezeichnete Filme von außergewöhnlichen Regisseurinnen spannen den zeitlichen Bogen von 1968 bis Heute.

Ula Stöckls Spielfilm Neun Leben hat die Katze (ein Kultfilm und der erste feministische Film der BRD) und Mary Dores Dokumentarfilm She's Beautiful When She's Angry beleuchten die Zweite Frauenbewegung und die sexuelle Revolution auf je unterschiedliche Weise.
Lipstick Under My Burkha von Alankrita Shrivastava zeigt durchaus humorvoll den Kampf um (sexuelle) Gleichberechtigung von Frauen im Indien der Gegenwart und 52 Tuesdays von Sophie Hyde begleitet tagebuchartig eine queere Transformation und Selbstfindung.

Nach diesem bunten Filmreigen feiert kinovi[sie]on den Start in ihr 14. Jahr, die Verleihung des Ehrenpreises 2018 der FrauenFilmTage Wien sowie den Internationalen Frauentag im Foyer des Leokino mit dem queer-feministischen Djane-Duo YOLO Collective.

18.00 Uhr Leokino 1
NEUN LEBEN HAT DIE KATZE
Regie: Ula Stöckl; BRD 1968 | DCP | Farbe | 92 min | dt. OF

19.00 Uhr Leokino 2
SHE´S BEAUTIFUL WHEN SHE’S ANGRY – Tirolpremiere
Regie: Mary Dore; USA 2014 | DCP | Farbe & S/W | 92 min | engl. OF mit dt. UT

20.15 Uhr Leokino 1
LIPSTICK UNDER MY BURKHA – Österreichpremiere
Regie: Alankrita Shrivastava; Indien 2016 | DCP | Farbe | 117min | Hindi mit engl. UT

21.00 Uhr Leokino 2
52 TUESDAYS – Tirolpremiere
Regie: Sophie Hyde; Australien 2014 | DCP | Farbe | 109 min | engl. OF mit dt. UT

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Alle zwei Wochen dienstags um 19.30 Uhr

Atelier de Conversation

Mesdames – chères francophiles – venez faire de la conversation en français…weiterlesen

Jeden 2. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr

Karaoke – let‘s sing out loud!

Auf vielfachen Wunsch und weil es sooo schön ist, gibt es im Café Anchorage nun jeden 2. Dienstag im Monat … weiterlesen

Wir trauern um Christine Heiss

Christine Heiss ist im April 2018 verstorben.

Du warst eine der ersten Mitstreiter*innen für einen autonomen Frauenraum, aus dem das autonome FrauenLesbenzentrum hervorgegangen ist.
Du hast für einen Kinderraum im autonomen Frauenzentrum gestritten, hast dich mit Lust und Leidenschaft mit Frauenkörper und -gesundheit beschäftigt.
Du warst uns langjährige Kampfgefährtin für die Rechte von Frauen und gegen jede Form der Gewalt gegen Frauen und Lesben. Gemeinsam mit dir haben wir uns über viele Jahre in der Wen Do Gruppe Strategien gegen Gewalt ausgedacht, haben trainiert und gekämpft, mit dir waren wir in zahlreichen Gruppen und haben viele Nächte gedacht, geraucht und vor allem schallend gelacht.
Dich habe ich am Landhausplatz geküsst um auf die öffentliche Bedeutung eines Lesbenorts aufmerksam zu machen. Mit dir haben wir Demoplakate gemalt, Demosprüche gesungen und gebrüllt und waren wir auf Demos – landauf, landab.
Du warst uns Jüngeren ein Vorbild, warst uns Praktikumsanleiterin, Leherin, du bist uns auf Augenhöhe begegnet, hast uns ernst genommen und dich mit unseren Gedanken auseinadergesetzt.
Du warst uns Geliebte und Freundin. Mit dir haben wir geweint und getrauert, uns zerstritten und wieder versöhnt, und mit dir haben wir vor allem rauschende, laszive Feste in immer neuen, exravaganten Garderoben gefeiert.
Mit dir haben wir uns über unsere Lebensgeschichten ausgetauscht, sind den Leben von Frauen nachgegangen und haben über Zukunft, Krankheit und Ängste gesprochen.
Der Tod war uns in diesen Tagen fern.

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