Schubladenlieder

Tragisches und Magisches, Feministisches und Kabarettistisches, Melancholisches und Alkoholisches, Übersetztes und Unterschätztes, Tabuisiertes und Hochstilisiertes erwartet Euch!

Christine Abdel-Halim, Musikerin, Kabarettistin und Feministin aus Innsbruck, präsentiert heute Abend den Inhalt ihrer Schubladen... und die haben´s in sich!

  • Weil ich mich immer nicht entscheiden kann für eine bestimmte Musikrichtung...
  • Weil mich seit Jahrzehnten die unterschiedlichsten Texte heimsuchen und geschrieben werden wollen...
  • Weil manches davon schon seit über 15 Jahren ungesungen und ungehört in einer Schublade ausharrt...

...habe ich mich entschlossen, einen Abend mit all diesen kunterbunten Liedern zu gestalten und lade euch herzlich dazu ein, mit mir die Schubladen zu öffnen.
Unterstützt werde ich dabei erfreulicherweise zum Teil von Musikerinnen aus den vielfältigen Formationen, bei denen ich die Ehre habe, mitzumischen.

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Alle zwei Wochen dienstags um 19.30 Uhr

Atelier de Conversation

Mesdames – chères francophiles – venez faire de la conversation en français…weiterlesen

Jeden 2. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr

Karaoke – let‘s sing out loud!

Auf vielfachen Wunsch und weil es sooo schön ist, gibt es im Café Anchorage nun jeden 2. Dienstag im Monat … weiterlesen

Wir trauern um Christine Heiss

Christine Heiss ist im April 2018 verstorben.

Du warst eine der ersten Mitstreiter*innen für einen autonomen Frauenraum, aus dem das autonome FrauenLesbenzentrum hervorgegangen ist.
Du hast für einen Kinderraum im autonomen Frauenzentrum gestritten, hast dich mit Lust und Leidenschaft mit Frauenkörper und -gesundheit beschäftigt.
Du warst uns langjährige Kampfgefährtin für die Rechte von Frauen und gegen jede Form der Gewalt gegen Frauen und Lesben. Gemeinsam mit dir haben wir uns über viele Jahre in der Wen Do Gruppe Strategien gegen Gewalt ausgedacht, haben trainiert und gekämpft, mit dir waren wir in zahlreichen Gruppen und haben viele Nächte gedacht, geraucht und vor allem schallend gelacht.
Dich habe ich am Landhausplatz geküsst um auf die öffentliche Bedeutung eines Lesbenorts aufmerksam zu machen. Mit dir haben wir Demoplakate gemalt, Demosprüche gesungen und gebrüllt und waren wir auf Demos – landauf, landab.
Du warst uns Jüngeren ein Vorbild, warst uns Praktikumsanleiterin, Leherin, du bist uns auf Augenhöhe begegnet, hast uns ernst genommen und dich mit unseren Gedanken auseinadergesetzt.
Du warst uns Geliebte und Freundin. Mit dir haben wir geweint und getrauert, uns zerstritten und wieder versöhnt, und mit dir haben wir vor allem rauschende, laszive Feste in immer neuen, exravaganten Garderoben gefeiert.
Mit dir haben wir uns über unsere Lebensgeschichten ausgetauscht, sind den Leben von Frauen nachgegangen und haben über Zukunft, Krankheit und Ängste gesprochen.
Der Tod war uns in diesen Tagen fern.

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